Tunesien - mobil sein im Urlaub

Inlandflüge sind in Tunesien recht preisgünstig zu haben, allerdings sind diese auch schnell ausgebucht. “Tunis Air express” bedient die Strecken zwischen Tunis, Monastir, Djerba, Sfax, Gabes und Tozeur. Das Busnetz ist in Tunesien sehr gut ausgebaut. Auch viele kleine Ortschaften sind mit dem Bus erreichbar. Haltestellen sind nicht immer als solche erkennbar, allerdings hält der Bus auf Wunsch auch mitten in der Pampa um einen Fahrgast aus- oder einsteigen zu lassen. In Tunesien steigt man hinten in den Bus ein (zumindest in Sousse/Monastir), dort wird auch gleich beim Kassierer bezahlt. Die Preise sind sehr niedrig. Es gibt verschiedene Busunternehmen. Es gibt drei Autobahnen in Tunesien (Höchstgeschwindigkeit 120 km/h). Die A1 verläuft von  Bizerte über Tunis - Hammamet - Sousse/M`Saken und seit Juni 2008 bis El Djem und inzwischen weiter nach Sfax. Die Autobahn ist gebührenpflichtig, Mautstellen sind entlang der Strecke verteilt. Die Maut kostet pro Teilabschnitt zwischen 1.200 TDN und 1.600 TDN. Alle anderen Straßen sind (zumindest in Küstennähe) in einem recht guten Zustand. Gelegentlich fehlt es an der Randbefestigung (heißt Höhenunterschied zwischen Teerdecke und Gelände ca. 20 cm) und die Breite der Straße ist etwas knapp bemessenen. Weiter südlich ist der Zustand der Straßen etwas schlechter. Mehr Informationen zum Fahren auf Tunesiens Straßen sowie eine Straßenkarte gibt es hier. Das Schienennetz ist in Tunesien ebenfalls sehr gut ausgebaut. Neben der Eisenbahn  verkehren noch sog. Metros (Schnellbahnen), welche Vororte oder dicht beieinander liegende Städte miteinander verbinden. Einen Fahrplan und Streckennetz der Bahnen finden Sie hier. Taxis sind in jeder Stadt und an jedem Flughafen zu haben. Sie sind, wie überall, gelb (weiße Taxis gibt es auch, diese haben eine Lizenz für ganz Tunesien). In einem Taxi (PKW) dürfen maximal 4 Personen mitgenommen werden. Die Preise sind (abgesehen von der Fahrt vom Flughafen zum Hotel) moderat, steigen aber von Jahr zu Jahr in rasantem Tempo. Wer nicht feilschen möchte, fährt einfach per Taxameter. Billiger kann jedoch eine Fahrt werden, wenn der Preis vorher ausgehandelt wird. Allerdings wissen meist nur die ortskundigen Besucher, welcher Preis angemessen ist. Tunesiens erstes überregionales Taxiunternehmen findet man hier. Die billigere Art, gefahren zu werden sind die Louages (Sammeltaxis). Erkennbar an weißen Autos mit (je nach Region verschieden) farbigen Streifen an den Seiten. In jeder größeren Stadt gibt es Louage-Plätze. Man erkundigt sich, welche Louage in die gewünschte Richtung fährt. Der Fahrer wartet, bis alle Sitze besetzt sind, und fährt dann los. Man kann auch an der Straße eine Louage anhalten, allerdings hält diese nur an, wenn noch ein Platz frei ist.
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